Stylus und CoffeeScript

Entwickler sind bequem und schreiben sich lieber ein kleines Script oder Programm, ehe sie einen Task manuell ein Dutzend mal ausführen. Für Web(-frontend-)entwickler gilt das genauso. Hier hat sich insbesondere in den letzten beiden Jahren einiges getan: Präprozessoren für CSS und CoffeeScript. Ich bin erst vor einigen Wochen dazu übergegangen, beides zu nutzen und aus meiner Sicht lohnt sich der – ohnehin geringe – Aufwand zum Einstieg. Die Zeit zum Schreiben von CSS und JS hat sich merklich verkürzt. Anpassungen gehen schneller von der Hand. Der Artikel gibt selbstverständlich nur einen kleinen Einblick in den Funktionsumfang.

CSS-Präprozessor: Stylus

Neben den Wegbereitern LESS und SASS, habe ich persönlich am meisten Gefallen an Stylus gefunden. Alle drei sind Präprozessoren für CSS und erweitern es um äußerst praktische Funktionen. Eine wichtige Eigenschaft: alle Möglichkeiten sind optional. Es ist auch möglich ganz normales CSS durch den jeweiligen Präprozessor jagen. Ich konzentriere mich im Folgenden auf die Eigenschaften von Stylus. Die Syntax ändert sich nur minimal: Das Verschachteln von Elementen wird wesentlich vereinfacht. Zudem ist möglich, ohne Klammern zu arbeiten und stattdessen über die Einrückung zu steuern, was wozu gehört. Mit Variablen, Mixins und @extend ist es möglich den eigenen CSS-Code wesentlich besser zu abstrahieren und muss elementare Eigenschaften nur einmalig festlegen. So kann man beispielsweise sicher gehen, dass man bei einer Änderung der Link-Farbe keine CSS-Regel übersehen hat oder sich Mixins anlegen, die Vendor-Prefixe automatisch hinzufügen.

JavaScript-Aufsatz: CoffeeScript

CoffeeScript ist eine eigene Sprache, die sich selbst aber zu 100% in JavaScript übersetzt und lediglich das Schreiben von JavaScript vereinfachen will. Bei CoffeeScript geht es mehr um syntaktischen Zucker, um eine Vereinfachung der Syntax. So können einfache Funktionen wesentlich prägnanter geschrieben werden oder das Initialisieren von Variablen automatisch übernommen werden. Sehr großer Pluspunkt: Der produzierte Code ist lesbar.

Anwendung im täglichen Entwicklerleben

Beide, Stylus und CoffeeScript, müssen ans Werk gehen, eher die Daten an den User geliefert werden. Dafür gibt es zwei Wege: Entweder lokal die Dateien verarbeiten und das Endresultat auf den Server schieben, oder diesen Prozess auf dem Server erledigen lassen. Da ich persönlich erst auf meiner lokalen Entwicklungsumgebung teste und dann alles auf den live-Server schiebe, lade ich die fertigen CSS & JS Dateien einfach per FTP hoch.

Verwendung

Stylus & CoffeeScript sind beide als Module für node.js am Start und erforden auch dementsprechend einen node.js-Server. Wichtig, falls man die Generierung der Dateien gerne remote abfeiern möchte. Für die lokale Umgebung gibt es zwei angenehme Alternativen, welche die Nutzung sehr vereinfachen:
  • Persönlich nutze ich am Mac mit CodeKit eine GUI-Programm, dass die Verwaltung der verschiedenen Präprozesoren sehr angenehm löst und bei jedem Speichervorgang die Dateien neu verarbeitet.
  • Eine Alternative (die es auch bald für Windows gibt) ist LiveReload, das geht soweit, dass es – wahlweise über JavaScript oder Browserengine – auch direkt die Seite aktualisiert.

Designers.MX

designers.mx Ich stolperte gestern über Designers.mx – einfaches Konzept: Leute (ausgewähltedesigneryouknow) laden Playlisten hoch und machen noch ein schönes Cover dazu. Unglaublich gute Stücke dabei. Eignet sich super zum Arbeiten.

Sechs Tage in Lyon

Spreche immer noch kein Französisch, trank dafür aber mehr französisches Bier und Wein. Es endete damit, dass ich ein Jahr älter wurde. Danke an alle Beteiligten für den super Kurztripp.

Ein Wochenende in Berlin

Zum ersten Mal in Berlin gewesen. Anlass war der Google Developer Day. Das bedeutete: Lange Autofahrt, viel Spaß, viel (Glüh-)Wein, bestätigte Vorurteile (Sorry, Berlin), noch mehr Spaß. Danke Google für die geilen Vorträge, X Liter Club Mate, übermäßig viel Essen und ein ganzen Haufen neue Ideen. Bis nächstes Jahr. Dann bekomm ich auch das ChromeBook, deal? Auf dem Bild übrigens der Blick aus unserer - verrauchten und klingellosen (macht jede Pizzabestellung 100% spannender), aber super gelegenen - Wohnung.

November

Ist naturgemäß ein guter Monat und endet jedes Jahr damit, dass ich ein Jahr älter werde. Dieses Jahr geht's den ganzen Monat nur um Awesomeness. Zwischen Kälte, Unmengen an Kaffee, Bachelorarbeit und Arbeit gesellen sich Foster The People, Berlin und Lyon. Details folgen. Foster The People im Atomic

Hi, I’m a Mac

Hello World. Hello Mac. Seit einer Woche bin ich stolzer Besitzer eines MacBooks. Es ist mein erster Mac. Der Idee von Windows auf Mac zu wechseln, gibt es ungefähr seit ich mir meinen ersten PC gekauft hab. Ich mag Windows. Und ich mag auch Mac. Aus Neugierde und Spaß am Neuen (und einem von immer größeren Aufällen gezeichnetem Notebook), war es jetzt fällig. Ich bereue es nicht. Was mich am Mac so unglaublich fasziniert ist die Vielfalt der Kleinst-Programme. Einfache Programme, die oft nicht viel tun, das aber dafür in (optischer) Perfektion. Die Kunst ist es eher, dem Drang zu widerstehen und nicht jede App, die irgendwo mal gefeatured wird, gleich zu installieren. Denn mal ehrlich: Das Leben Die meiste Zeit verbringt man dann doch im Browser. Nichtsdestotrotz zwei Apps, die mir sehr taugen: Notational Velocity, Sparrow Freue mich aber trotzdem über Tipps. Mac Max

Jahresendlisten 2010

Cover Collage Alben 2010 Wie jedes Jahr, hier meine Platten und Tracks des vergangenen Jahres.

Lonplayer

  1. The Pass- Burst
  2. Vampire Weekend - Contra
  3. Local Natives - Gorilla Manor
  4. The National - High Violet
  5. Interpol - Interpol
  6. Surfer Blood - Astro Coast
  7. Angus and Julia Stone - Down The Way
  8. Arcarde Fire - The Suburbs
  9. Belle and Sebastian - Write About Love
  10. Morning Benders -Big Echo

Tracks

  1. Ryan Adams - Magick
  2. The Pass - Treatment Of The Sun
  3. Local Natives - Airplanes
  4. Ben Folds & Nick Hornby - Levi Johnston's Blues
  5. Vampire Weekend - Horchata
  6. Mumford and Sons - Little Lion Man
  7. She & Him - In The Sun
  8. The National - Terrible Love
  9. Camera Obscura - French Navy
  10. Charlotte Gainsbourgh - Master's Hand
Total plays in 2010: 23.201 (2009: 11.172) Dieses Mal nicht nach Anzahl der Plays, sondern nach Eindruck sortiert. Mehr Statistiken » miniroquer @ last.fm

Unikat 02

Unikat 02 - CoverKurz angemerkt: In 8 Stunden bin ich wieder in Redaktion (das ist dann 6 Uhr morgens - an einem Montag!) und helfe beim Verteilen der zweiten Ausgabe des Unikat Magazins. In den nächsten Tagen werden dann alle großen Standorte der Münchner Unis von uns heimgesucht. Den genauen Plan gibts auf der - ebenfalls neuen - Webseite: http://www.unikatmag.de Kurz erklärt, was Unikat ist: Unikat ist ein Studentenmagazin, das von rund 20 Münchner Studenten auf die Beine gestellt wird. Mitmachen kann echt jeder, der Interesse an so einem Projekt hat. Einfach bei uns melden. Achja, das Ganze ist natürlich vollkommen kostenlos. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, wies voran geht, dem seien der Twitter-Account @unikatmag und die Facebook-Seite nahegelegt. Ich hab übrigens auch wieder zwei Artikel geschrieben und ordentlich am Layout mit rumgewerkelt. Also schauts euch an! ;)

Viva La Coldplay

DSCF9040 Am Samstag war es soweit: Coldplay haben München die Ehre erwiesen und ich bin immer noch baff. Es war definitiv die beste Live Show, die ich bisher erlebt hat. Da hat sich echt jeder Euro (und das waren nicht grad wenig) gelohnt. Wir waren früh genug vor Ort und haben es so geschafft direkt in den ersten Wellenbrecher vor der Bühne zu kommen. Und – kleine Randnotiz - was ich da zum ersten Mal gesehen hab: Man bekommt ein Bändchen und kann dann den Wellenbrecher wieder verlassen und kommt sicher wieder rein. Sollte man bei mehr Konzerten so machen. Aber jetzt nochmal zu Coldplay: Einfach sagenhaft, wie die gerockt haben. Chris Martin hat wohl bei dieser einen Show mehr Sport gemacht als ich die letzten Jahre. Von links nach rechts nach links. Dazu eine geile Bühnenshow inklusive Schmetterlingsbomben, Video-Elementen und Feuerwerk zum Ende. War ein Abend an den ich mich noch länger gerne erinnere. Bei Coldplay selbst kann man übrigens Ihre eigenen Eindrücke von München sehen. :) An dieser Stelle kann ich auch nochmal das kostenlose Live Album von Coldplay hinweisen.

Der Frequency Soundcheck – Freitag

Das ist Teil 2 meiner Serie über die beim Frequency Festival 2009 auftretenden Bands. Teil 1 für Donnerstag

Milow

[YouDontKnowTube direkt schauen] Diesen Sommer ist wohl keiner a “Ayo Technology” vorbeigekommen. Der Belgier hat aber auch eigene Werke und bei den angesagten sonnigen 29 °C sorgt das bestimmt für gute Laune. Freitag, Green Stage, 14:50

Asaf Avidan And The Mojos

Relativ ruhig gehts weiter mit Asaf Avidan und den Mojos. Die Combo aus Jerusalem spielt eine tolle Mischung aus Rock, Folk und Soul.Bei MySpace haltenen diese Nachwuchs-Künstler noch mehr Tracks zum Anhören bereit. Beim Frequency spielen sie am Freitag um 16:15 auf der Weekender UK-Stage.

Jarvis Cocker

[YouAngelaTube] Zurück an der Race Stage spielt ab 17:10 Jarvis Cocker. Mal sehen, wann die Union diesen Track zur Wahlkampfwerbung benutzt. Ich freu mich auf eine ordentliche Portion Rock.

Farin Urlaub Racing Team

[Urlaubsvideos bei YouTube] Als bekennender Ärzte-Fan freu ich mich auch schon auf das Farin Urlaub Racing Team. Wenn die Stimmung ähnlich ist wie bei Rock Im Park 07 bei den Ärzten, kann man hier gar nix falsch machen. Abgehen garantiert um 18:30 an der Race Stage.

Bloc Party

[DirektChance] @fabsfabs hat gewusst: Bloc Party haben ihren Auftritt bei Energy In The Park zu Beginn des Monats abgeblasen. Das steigert aber irgendwie meine Vorfreude. Ebenso wie die neue Single “One More Chance”, die sie zur Prime-Time auf der Race Stage spielen.

Radiohead vs Official Secrets Act

Ich war zwar noch nie der große Radiohead-Fan, aber wenn man die Gelegenheit hat Radiohead live zu sehen, kann man sich die nicht entgehen lassen. Dennoch ist meine Empfehlung Official Secrets Act. Die aufstrebenden Jungs aus London klingen auf Platte schon toll, da muss man Ihnen gegen Radiohead einfach eine Chance geben. Beide spielen parallel um 22:15 auf der Race Stage (Radiohead) und auf der Weekender UK Stage (Official Secrets Act).

Night Park

Wie sich Kelé von Bloc Party an den Turntables schlägt, dafür kann man sich um 0:30 auf dem NME Floor begeistern.